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Tipps und Tricks für den Erfolg bei Escape Games

Photo by Clockedindk

Escape Rooms erfreuen sich großer Beliebtheit.  Egal ob für kleine oder größere Gruppen, ob jung oder alt – unter den zahlreichen Anbietern findet sich garantiert der richtige Raum mit dem passenden Thema. Wer gerne Rätsel löst, wem es Spaß bereitet zu kombinieren und zu knobeln, der ist hier genau richtig. Das einzige, worauf Anfänger achten sollten, sind die verschiedenen Schwierigkeitsgrade der Räume. Neulinge sollten sich zunächst nicht den schwersten Raum heraussuchen. So haben sie die Möglichkeit das Prinzip der Escape Rooms zu verstehen und am Ende trotzdem ein Erfolgserlebnis. Dies schon einmal als ersten wichtigen Tipp.  

Die ersten deutschen Escape Rooms wurden in den Großstädten München, Berlin und Köln eröffnet, doch inzwischen findet ihr diese beliebte Freizeitbeschäftigung in fast jeder Stadt. Natürlich steht vor allem der Spaß im Vordergrund. Aber viele Teilnehmer sind auch sehr ehrgeizig und möchten es unbedingt innerhalb der vorgegebenen Zeit schaffen, alle Rätsel zu lösen. Hier ein paar nützliche Tipps dazu: 

Schwierigkeitsgrad

Wie bereits erwähnt, sollten Besucher der Escape Rooms immer einen Raum mit dem Schwierigkeitsgrad auswählen, der auch ihrer Erfahrung entspricht. Durch die Steigerung des Schwierigkeitsgrades im Laufe der Zeit bleibt die Spannung erhalten aber die Wahrscheinlichkeit, dass die Mission am Ende erfolgreich ist, ist bereits bei dem ersten Spiel vorhanden. „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“ – dieses Sprichwort ist auch im Falle der Escape Rooms richtig. Mit der Zeit versteht ihr immer besser das System der Escape Rooms und könnt Rätsel schneller lösen und kombinieren.  

Aufmerksamkeit und Konzentration

Aufmerksamkeit und Konzentration sind wie auch bei vielen anderen strategischen Spielen, wie zum Beispiel das Karten-, Brett-, oder auch Pokerspiel entscheidend, um die Rätsel oder Ziele in der vorgegebenen Zeit zu absolvieren. Wer es nicht schafft, die Disziplin und Konzentration beim Spiel aufrechtzuhalten, der wird am Ende viel Zeit damit verschwenden seine Gedanken immer wieder neu zu ordnen.

Personenanzahl

In vielen Escape Rooms ist die Erfolgsquote bei Gruppen mit 6 Personen am höchsten. Außerdem ist es hilfreich, wenn sich die Teilnehmer vor dem Spiel bereits kennen. So ist eine gewissen Harmonie unter den Spielern gegeben, die sich scheinbar positiv auf das Ergebnis auswirkt. Auch sollte die maximale Teilnehmerzahl nicht ausgereizt werden. Ist der Raum für 8 Personen ausgelegt, ist es besser mit 6 Spielern zu spielen. So habt ihr mehr Platz im Raum und die Kommunikation untereinander ist einfacher als in einer größeren Gruppe.

Verwaltung von Puzzleteilen

Photo by vinsky2002

Oftmals finden Teilnehmer Gegenstände wie Schlüssel oder Notizen, die sie dann erst wieder zu einem späteren Zeitpunkt benötigen. Diese solltet ihr an einem Ort aufbewahren oder einen Puzzle-Teil-Verantwortlichen definieren, der diese Teile bei sich behält. So behaltet ihr den Überblick und braucht keine Zeit mehr mit der Suche nach einem bereits gefundenen Gegenstand verschwenden, wenn er dann gebraucht wird.

Unnütze Gegenstände

Einige Gegenstände im Raum tragen nichts zur Lösung des Rätsels bei. Sie gehören einfach zur Raumausstattung oder sind zu Dekorationszwecken aufgestellt. Selten gehören beispielsweise Steckdosen oder Deckenfliesen zum Spiel. Diese zu integrieren wäre viel zu gefährlich, denn die Betreiber der Escape Rooms möchten natürlich nicht, dass ihr auf waghalsigem Wege die Decken abtasten oder euch womöglich beim Herumschrauben an der Steckdose einen Stromschlag einfangt. Damit solltet ihr also keine Zeit verschwenden.

Keine Panik

Bevor ihr den Escape Room betreten dürft, erzählt euch der Spielleiter in der Regel eine Geschichte. In dieser erfahrt ihr, wie ihr in den Raum hineingekommen seid und, dass dieser abgeschlossen ist. Ihr müsst nun die Rätsel lösen, um herauszukommen. Aber bei den meisten seriösen Anbietern seid ihr selbstverständlich nicht wirklich eingeschlossen, um im Notfall entkommen zu können. Ihr braucht euch während des Spiels also keine Sorgen zu machen. Wem es in den Räumen doch zu eng wird, der kann sich jederzeit Hilfe von dem Spielleiter holen und das Spiel vorzeitig abbrechen.

Keine Angst vorm Scheitern

Klar ist, dass ihr den Raum erfolgreich aufschließen möchtet. Aber ihr solltet euch keinen zu großen Druck damit machen und ständig auf die Uhr schauen. Unter Druck fangt ihr an den Raum chaotisch auf den Kopf zu stellen und überseht vielleicht entscheidende Hinweise. Wichtig ist es, die Räume systematisch durchzugehen und dabei mit den anderen Spielern zu kommunizieren. Mit einem kühlen Kopf bewahrt ihr den Überblick und könnt bestimmt alle Rätsel lösen, um den Weg nach draußen zu finden.